Digitalisierung

Donnerstag, Februar 25, 2016 Marie S 3 Comments

Zur Zeit läuft in Barcelona der Mobile World Congress und ich frage mich immer wieder- Wer braucht denn den ganzen neuen Technikchichi? Ich möchte ja nicht abstreiten, dass ich mir vor wenigen Monaten das aktuelle Samsung Flagship geleistet habe und sonst auch zuhause von iPad und Laptop umgeben bin. Nur ich glaube kaum, dass das menschliche Auge wahrnehmen kann auf einem 5 Zoll Bildschirm, ob die Kamera nun mit 16 oder 12 Megapixel Fotos schießt oder ob ich nun wirklich gesünder lebe, weil ich jetzt eine vorinstallierte Gesundheitsapp auf dem Smartphone habe. Allerdings war die S Health App schon praktisch, als ich vor wenigen Tagen noch krank im Bett lag, um meinen Puls zu messen, da dieser doch verhältnismäßig hoch über mehrere Tage war und ich so diesen schnell kontrollieren konnte, da das Handy ja immer griffbereit ist. Das Smartphone erleichtert uns im gewissen Maße den Alltag, da es ein All-in-One Gerät ist und ich Wecker, Kalender, Videoplayer, Musikplayer, Spielekonsole, Buch und Kommunikationsmittel in einem habe und mir so mehrere Geräte einsparen könnte. Aber wirklich eingespart habe ich von den aufgelisteten Dingen nur einen regelmäßig geführten Papierkalender, sowie einen zusätzlichen MP3-Player.


 Ihr seht schon, ich befinde mich im Konflikt, was die Digitalisierung angeht und manchmal sehne ich mich nach einem Buch und schaue sehnsüchtig auf meinen robusten Bücherschrank oder renne zum nächsten Kiosk um mir eine Klatschzeitschrift zu kaufen, da ich es leid bin ständig nur auf digitales Papier zu schauen und ich es genieße echtes Papier umschlagen zu dürfen.


Kennt ihr das Gefühl? Zudem ertappe ich mich immer wieder, wie ich aufs Handy starre oder sämtliche Apps öffne, um zu checken, was es neues gibt um ja nichts zu verpassen. Ich finde es so wichtig, die richtige Balance zu finden und sich nicht vom Handy oder sonstigen digitalen Spielzeugen verrückt machen zu lassen, sondern im gesunden Rahmen aufs Handy zu schauen und mal zu versuchen, das Handy Handy sein zulassen und sich mal selbst mehr umzuschauen und das Leben zu genießen und sich treiben zu lassen, ohne den Zwang irgendwas verpasst zu haben, da im wahren Leben doch viel mehr Schönes passiert, das man doch sonst so verpassen könnte.

Kommentare:

  1. Ich weiß was du meinst, bin schon froh ein Handy zu haben. Da ich so mit meinen Freunden und meinem Schatzy auch über Whats App schreiben kann. Aber man muss da ein gesundes Mittelmaß finden und deshalb greife ich auch noch zu Zeitschriften oder Büchern.
    Liebe Grüße Michelle von beautifulfairy

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  2. Ich kenne das auch sehr gut. Ich habe auch so vieles digitale Zeug zu Hause rumliegen.
    Einerseits finde ich digitale Bücher ganz okay, weil man auch Platz spart. Bücher kosten halt eine Meeenge an Platz an der Wand. Andrerseits kann man diese Bücher nicht mehr verleihen, empfehlen und haben auch keinen Sammlerwert mehr.

    Das Handy wird bei mir abends auch einmal zur Seite gelegt für ein paar Stunden und nur kurz vor dem zu Bett gehen noch einmal angemacht um Nachrichten zu beantworten. Ich sage meinen Freunden auch immer , wenn sie etwas sofort besprechen möchten, sollen sie direkt anrufen, da ich mein Sony so eingestellt habe, dass es im Standby nicht mit dem Internet verbunden ist.
    Dieses ständige Gepiepe nervt mich nämlich und wer was will, soll es Oldschool tun und anrufen :)

    lg Pia

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  3. toller beitrag
    http://carrieslifestyle.com

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